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Hörspiel-Serie auf Spotify, diesmal: Mord in Serie

Spotify schafft es immer wieder Hörspiel-Serien in ihr Portfolio einzureihen. Ich persönlich bin ja großer Hörspiel-Fan und immer mal wieder bereit eine neue Serie auszuprobieren. Ich zwinge mich immer dazu mehr als eine Folge zu hören, denn die Beurteilung eines Buches sollte ja auch nicht auf den ersten 5 Seiten stattfinden. Mord in Serie war eine der Serien, welche mir den Einstieg wirklich leicht gemacht hat. Bei dieser Serie gibt es keinen Stamm von festen Darstellern, sondern die Serie besteht aus einer Geschichtsreihe mit wechselnder Besetzung. Hierbei werden viele moderne Themen und Anleihen in Stories verwandelt. Da werden mal Shades-of-Grey-Anleihen genommen, oder mal das Thema "Social Media" inklusive der Gefahren verwurstet. Aber es wird viel mehr erzählt. Ich höre am liebsten mit Kopfhörern um weit in die Geschichte eintauchen zu können und dem Kopfkino freien Lauf zu lassen. Denn darum geht es für mich beim Hörspielgenuss, die visuelle Beeinflussung abzusch...

Dinge, die ich nicht mehr hören kann....

Immer wenn man sich draußen im Leben bewegt, dann begegnen einem Dinge deren Tragweite sich nicht unbedingt sofort erschließt. Ein Bekannter von mir sagte mal den Satz:" Meine Waffe ist das Wort!". Und genau dieser Umstand ließ mich nachdenken, wenn Worte eine Waffe sind, wie wirken sich dann Wortveränderungen und ihre Verwendung aus? Werden die Waffen dadurch schärfer oder stumpfer? Viele von uns wurden bei einem Bewerbungsgespräch schonmal gefragt warum man sich ausgerechnet für diese Tätigkeit entscheiden wolle. Was war ihre Antwort? Der Klassiker? Lassen Sie mich raten, entweder suchten Sie eine neue Herausforderung oder sie wollten mit Menschen arbeiten oder ähnliche Floskeln. Warum darf man nicht ehrlich antworten?  Warum ist es negativ behaftet, wenn man, wahrheitsgemäß, äußert einen Beruf zu wählen weil er eben gut bezahlt ist oder in der Wohnortnähe liegt? Wäre das zu ehrlich? Sieht man eine Folge der erfolgreichen Fernsehshow "Deutschland sucht den ...

Schuhe kaufen, Männer-Version!

Was den Schuhkauf betrifft bin ich ein typischer Mann. Schuhe werden erst gekauft wenn ein Paar zerfällt, oder den optischen Mindeststandards nicht mehr genügt. Auch der Zweck der Schuhe ist anders als bei Frauen gelagert, denn bei mir muß ein Schuh modisch neutral sein und den Fußgeruch entweder konservieren und einschließen, oder zumindest auf ein erträgliches Maß herabmindern. Muß es aber sein, so suche ich den örtlichen Schuhdealer auf und suche nach etwas passendem. Meine Ansprüche an Schuhe sind nicht hoch, ich bevorzuge Klassiker. Oft sind es, trotz fehlender Sportlichkeit, Sneaker oder Laufschuhe bekannter Marken. Heute landete ich in einem Laden für sportliche Fußbekleidung - also solche einem Laden in dem die Verkäufer im Stile der Ladenkette uniformiert sind. Uniform bedeutet, der oder die Verkäufer/in haben eine Jogginghose gepaart mit einem Firmentrikot der Ladenkette an und Kombinieren das mit dem "I'm too sexy for my Sneakers"-Blick. Ich streife d...

Pedelecs, Freygeist und die von Whingwheels

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Heute war ein schöner Tag. Getrieben von einer Facebook-Einladung trieb es mich in die Kastanienallee in Berlin. Dort residiert die Firma Whingwheels, eine auf zweirädrige Elektromobilität spezialisierte Fachfirma, welche auch Leasing und Service für Pedelecs anbietet. Objekt der Begierde war das neue Freygeist e-Bike. Freygeist vereint urbanen Lebensstil, kompakte Elektronik und absolute Leichtbaukonstruktion in diesem Bike. Während Pedelecs gern mal 20-25 Kg erreichen, bleibt es hier bei unter 13 kg.  Sicher eine tolle Sache, denn so ein Gefährt lässt sich auch leicht ohne Motor bewegen. (Nachtrag: auf Nachfrage wurde berichtet, dass auch eine Version mit Licht und Schutzblechen in Arbeit sei, Gewicht bliebe so "um die 13 kg")  Bei der Probefahrt, die eindeutig aufzeigte das mir persönliche die Sitzhaltung zu sportlich ist, war auffällig, das man erst eine gewisse Anzahl der Tretumdrehungen erreichen musste, bis der Motor zuschaltet. Die dort anwesenden Frey...

Lammert und die 5-Jahres-Legislatur

Es war einmal ein Bundestagspräsident, der hatte eine Idee. Erholte die Zeit der Legislatur von 4 auf 5 Jahre zu erhöhen. Gute (jedenfalls auf den ersten Blick) Argumente brachte er vor, z.B. das die Zeit der Arbeit effektiv höher wäre, denn ein halbes Jahr nach der Wahl brauche ein Parlament zum Anlaufen, und das Schlußhalbjahr wäre eh schon Wahlkampf. Tolle Argumente, jedoch wer verbietet den Politikern nach einer Wahl schneller loszulegen? Wer verbietet in Zeiten des Wahlkampfes noch sinnvolle Arbeit zu leisten? Ich bezweifle jedoch stark, dass Politiker die gewonnene Arbeitszeit mal zum Arbeiten anstatt zum Streiten nutzen würden. Herr Lambert ist auch noch der Meinung das nirgendwo in Europa so oft gewählt wird wie in Deutschland. Das würde sich negativ auf die Wahlbeteiligung auswirken. Wirklich? Nur die häufigen Wahlen erzeugen eine geringe Wahlbeteiligung? Es gibt aus seiner Sicht keinen anderen Grund? Blind und leicht selbstherrlich klingt diese Forderung nach längerer Arb...

Umweltschutz mit Mehrfachnutzen oder das e-Bike als urbane Bewegungslösung

Ich kann mich noch an Zeiten vor der Maueröffnung erinnern, da wurden Erdgas-Anlagen in Kraftfahrzeugen vom Senat gefördert. Gut, man mußte einen Teil dazugeben, aber es war eigentlich so ähnlich wie bei der Abwrackprämie. Das Ziel war durch Subvention mehr Umweltschutz zu erzeugen. Dieses Modell könnte heute wieder funktionieren, und zwar nicht mit Autos, sondern mit der e-Mobilität. Die e-Autos werden noch länger brauchen, bis sie sich flächendeckend durchsetzen, aber bei den e-Bikes ließe sich diese Durchsetzung wesentlich schneller erreichen. Ich könnte mir ein Modell wie bei Firmenwagen durchaus vorstellen, d.h. dass man den Wert von 1% pro Monat auf den Lohn aufgeschlagen bekommt und diesen als geldwerten Vorteil versteuert. Zweite Variante ist die Nettoentrichtung des 1%-Wertes. Die dritte Variante ist der Abzug vom 1%Wert vom Bruttolohn, was für den Arbeitnehmer den Vorteil der Steuerentlastung für diesen Betrag hätte. Zugegeben, diese Form der Entlastung ist allenfalls mar...

Berlin und die Weiterverwendung des ICC

In Charlottenburg steht dieser raumschiffartige Bau, das Internationale Congress Centrum. Im ICC fanden bisher Großveranstaltungen, Personalversammlungen, Tagungen und Konzerte statt. Doch damit ist jetzt Schluß. Das ICC, unweit der Messe Berlin, ist ein kolossaler Leerstand und wird es erstmal auch bleiben. Und weil das ja nicht so bleiben darf, kam mir ne prima Idee: "Das Hobbywerk" Ich nehme hier bewußt eine Anlehnung an das Meilenwerk in Angriff. Das Meilenwerk verbindet Garage und Museum. Autos stehen in Glaskästen und können von Besuchern besichtigt werden. Eine prima Idee wie ich finde, denn warum sollten die Schätze der Automobilhersteller nicht während der Lagerung besichtigt werden? Sowas könnte ich mir im ICC prima im Bereich "Hobbys" aller Art vorstellen. Die unzähligen Besprechungsräume in verschiedensten Größen werden mit großflächigen Fenstern ausgestattet und günstig an Vereine und Hobbytreibende vermietet. Diese dürfen die Räume nutzen, aber...