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Lammert, Opfer und Gejagter oder Täter und Beklagter?

Sogar der Zeitung "Die Welt" waren die Plagiatsvorwürfe gegen Norbert Lammert , sie bemerken , ich habe vorsorglich den den Doktortitel von Norbert Lammert weggelassen, einen Artikel wert. Warum ist dieser Artikel eigentlich entstanden? Ganz einfach, weil ein Blogger, der sich "Robert Schmidt" nennt die im Internet veröffentlichte Arbeit nach Fehlern durchforstete. Dies tat er lt. den Aussagen vom Politologen Wolfgang Jäger jedoch recht mangelhaft. Aber kommen wir doch mal davon weg wie der Blogger die Sache aufgezogen hat, sonder fragen wir uns mutig nach dem "Warum?" .Für "warum?" kann es genau 2 Gründe geben: Geltungsbedürfnis oder Wahlkampf. Ritt er auf der Welle des Geltungsbedürfnisses, so sah er sich als großer Jäger der Ungerechtigkeit. Er wollte den Ring der Ungerechtigkeit ins Mordor der Wahrheit werfen, wahrscheinlich sah er dabei am PC auch aus wie eine Mischung aus Gollum und Inspektor Columbo, häßlich und mit Hängelid. Außerde...

Der Chef , das unbekannte Wesen

Viele von uns, zumindest die, die nicht selbstständig sind, haben einen Chef. Einen Vorgesetzten der weisungsbefugt ist. Ein Mensch der beruflich über uns bestimmt und oft nicht weiß, dass er mit seinen Anweisungen und Handlungen über uns gebietet und uns auch noch unser Privatleben beeinflußt. Jeder der das jetzt für sich ausschließt, der sollte mal überlegen ob er nicht schonmal mit schlechter Laune zuhause saß , weil der Chef mal wieder etwas falsches gesagt hat. Doch selten ist der Vorgesetzte den man sehen kann ja der wahre Chef. Meist ist dieser Mensch nur eine Zwischenposition, der weder produktiv etwas leistet, noch wirklich das Sagen hat. Er muß seinen Mitarbeitern gegenüber aber Führungskraft spielen, er muß zeigen dass seine Anweisungen Gewicht haben, und das auch bei den unsinnigsten Anweisungen aus dem Oberhaus. Wie in jeder Gruppe gibt es da gewisse Typen, die wir nun etwas näher betrachten wollen: 1. Der Lustige Diese Spezies verbindet Hoffnung und Gefahr in sich...

Neue Rubrik: Filmklassiker "Nur 48 Stunden"

Eines meiner größten Interessen ist der Film.  Der gute Film, der wertvolle Film. Davon gibt es wahrlich nicht viele, aber viele heillos unterbewertete Filme und Serien. Einer dieser unterbewerteten Vertreter des Genres "Klassiker" ist der ab 18 Jahren freigegebene Krimi " Nur 48 Stunden ". Hauptprotagonisten sind Jack Cates (Nick Nolte) und Reggie Hammond (Eddie Murphy). Nolte verkörpert den harten skrupellosen Bullen der 80er, rau, ungeschliffen und direkt. Eddie Murphy  spielt den quietschigen Knasti, der von Cates für 48 Stunden aus dem Gefängnis befreit wird um ihn bei der Jagd nach dem Kriminellen Ganz zu unterstützen. Auch wenn dem Film die heute übliche Geschwindigkeit fehlt,  so ist es trotzdem ein gelungener 80er-Klassiker. Man erspürt Murphys Potential als Darsteller und seine Liebe zu ungewöhnlichen Rollen, die seine Vita schmücken. Schade dass Nick Nolte derzeit eine Sinnkrise durchmacht,  er wär...

Der Twizy und andere microcars - gefangen in der Regelhalbwelt der StVO

Das sich Menschen fortbewegen gehört zu ihrer ureigensten Natur, zu ihrem Wesen, auch zu ihrem Gefühl von Mobilität und Sein. Der Mensch der sich bewegt, vielmehr die Freiheit hat sich fortzubewegen, hat die individuelle Freiheit sich auszusuchen wann er sich wohin bewegt.Und wahre "Bewegung" erfolgt standesgemäß motorisiert. Von Zeit zu Zeit fällt den Menschen auf, dass der wachsende Individualverkehr auch mehr Platz benötigt. Da Raum ja begrenzt ist, geht es nun darum den vorhandenen Raum möglichst maximal auszunutzen. Wenn die Straße nicht mehr wird, muß eben das Auto "weniger" werden. Das realisierte man in vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit Ausführungen von "microcars". Bekannte in dieser Spezies sind sicher Smart, microcar, nano, tata oder ganz neu der "twizy" von Renault.Wenn sie eine Suchmaschine ihrer Wahl bemühen, werden Sie feststellen, dass das Konzept des Kleinautos wahrlich kein neues Konzept ist. Alle diese Kleinstautos ...

Das Leben in digitaler Zeitarmut...Überlegungen des Vorartikels reloaded

Im Leben passiert ja so viel, aber eben nicht immer Sinnvolles. Aber wenn wir leben, dann bitte doch teildigital. Viele halten es sicher mit dem von mir jetzt abgewandelten, aber hochverehrten Loriot: "Ein Leben ohne IPad/ Tablet/ PC oder Smartphone ist möglich,aber nicht erstrebenswert!" Die Begehrlichkeiten nach einem solchen Lebenshelfer sind groß. Aber sie werden auch erzeugt, fremderzeugt von einer Werbeindustrie , die in den letzten 50 Jahren über den großen Teich geschaut hat, und dabei lernte beim Konsumenten die richtigen Knöpfe zu betätigen. Plötzlich braucht der Durchschnittstyp ein mobiles Endgerät, mit dem er jederzeit online sein kann. Online sein ist wichtig, denn online "findet man statt" wie man so neudeutsch formuliert. Stattfinden um jeden Preis, gelebt durch entbehrliche Informationen. Aber dieser digitale Zeitdieb ist so ein netter Zeitverbrenner, ich kann Preise recherchieren, auch wenn ich dabei feststelle, dass ich gerade im falschen Lade...

Ich poste, also bin ich.....

Das heutige Dasein ist digital geprägt. Daran will man, und daran läßt sich auch vorerst nichts ändern. Wer will das auch noch ändern? Ist ein Rückschritt, vielmehr eine Verringerung des digitalen Anteils unseres Lebens überhaupt noch möglich? Werden wir irgendwann wieder Briefe schreiben statt per Social-Network oder per eMail zu kommunizieren? Das digitale Leben kann ja auch sehr schön sein, ich genieße es ja dauernd. Ich bin leidenschaftlicher Twitterer, poste zeitweise bei Facebook und schreibe letztendlich auch hier digital meine Blogbeiträge. Ich genieße social-networking genau so lange, bis ich verarscht werde, also bis zu dem Punkt wo ich der Krug werde der bricht, weil er vor dem sprichwörtlichen Brunnen fallengelassen wurde. Ein schönes Beispiel für eine offensichtliche Verarsche sind die derzeit verbreiteten Fotos und Postings von Mesut Özil und Mandy Capristo, die sich ja laut dem Posting so furchtbar lieben. Gegen Liebe ist ja auch nichts zu sagen, aber mal ehrlich, we...

Depeche Mode - kamen, sahen und predigten

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Depeche Mode ist für mich ein Rückgriff in die Anfänge meiner Musikleidenschaft, denn als 1984 "People are People" die Nummer 1 in den deutschen Charts war, war ich niedliche 12 Jahre alt. Depeche Mode waren die Rechtfertigung sich flache Doc Martens zu kaufen.  Mit einigem Stolz kann ich sagen :"Ich war dabei!". Bei einem Konzert im strömenden Regen in einer wunderbaren Stadion-Arena. Auch die gewöhnungsbedürftigen Klänge von trentemoeller konnten mich nicht aus der Konzertstätte verbannen.  Aber dann ging es los, unter anschwellendem Applaus kamen die Meister des Synthie-Pop auf die Bühne. Und dann kommt das, dem sich keiner, vor allen Dingen nicht die Frauen, entziehen konnten: die Dave-Magie! Gahan nimmt die Bühne ein, und mit Bewegungen die bei jedem Mann latent homosexuell wirken würden, stimmt er sein Volk ein, und zieht sie in seinen Bann. Gebannt sehen die Massen (immerhin 66.000) dem King Dave zu. Schwebend mit nahezu tantrischen Beckenbewegunge...