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Hektiker, Hipster und Großstadtbrötchen - Erlebnisse an der Bäckertheke

Ich wohne in Berlin-Neukölln. Kein Mitleid bitte. Viele sehen jetzt Straßen mit Altbauten vor sich, verbunden mit bunt kulturell gefüllten Menschenmengen. Nun kommt es noch schlimmer, ich wohne unweit der Gropiusstadt, diesem ewig verankerten Baudenkmal eines Wohnungbauwahns, von dem man sich anscheinend versprach den amerikanischen Vorbildern der Wolkenkratzern im fernen "Amerika", wie meine Großeltern die USA noch nannten, näher zu kommen. Anders kann ich mir einen Bau wie das IDEAL-Haus nicht erklären. Aber ich schweife ab... Eins der großen regionalen Probleme ist für mich, schmackhafte und frühstückswürdige Brötchen zu bekommen. Ich habe 2 Tage am Wochenende um mein Frühstück zu genießen, den Sonnabend und den Sonntag. An diesen Tagen will ich eine reichhaltig belegte Brötchenhälfte genießen. Ich will, dass ich nicht nur den Wurstbelag schmecke, sondern auch das Brötchen sich geschmacklich frech hervortut und mich erfreut. Und damit meine ich nicht diese industriell ...

Wenn es zum Abenteuer wird Zeitung zu lesen

Die Zeitung, dieses lose aneinander gelegte Papier, mit Druckerschwärze belegt, ist für viele Menschen der Start in den Tag. Ein Informationsmedium dass gleichzeitig zur Unterhaltung herhalten muß. An der Zeitung wird ja auch oft der Bildungsgrad des Lesers hergeleitet, ganz gleich ob das repräsentativ ist oder nicht. taz-Leser sind eben alles Revolutionäre und grundsätzlich links, wohingegen der Bild-Leser stets dümmer ist als alle anderen Zeitungsleser. Das ist nicht schlagkräftig bewiesen, aber es so eine herllich einfach heruntergebrochen Formel die jeder noch so einfach strukturierte Minimal-IQ-Träger unfallfrei anwenden kann. In Zeitungen geht es um Meinungen, bewiesene oder unbewiesene, das ist völlig einerlei. Die meisten Gazetten sind ja Ideologieträger, Meinungsverbreiter und Streitschriften in einem. Gut, man muß das Thema "Meinung" sehr vorsichtig angehen, denn Zeitungen verbreiten oft nur die Meinung des Chefredakteurs, eine Tatsache die ich das "Diekmann-...

Brot und Spiele oder warum Fake im TV so gut ankommt

Das Fernsehen ist eine Traumwelt voller Verheißungen und Sehnsüchten. Gebannt staunen wir was andere Menschen im Sport leisten, wie sie sich quälen oder ihre Grenzen überschreiten um an einen Punkt an dem Sie, oder vielleicht auch kein anderer Mensch vor ihnen je war. Die Grenzüberschreitung fasziniert uns und regt unser lymbisches System an und fördert unsere Ur-Reflexe hervor, denn in jedem von uns steckt Jäger und/oder Sammler. In Spartensendern wie History, DMAX oder auch BIO werden uns mit Shows wie "Die drei vom Pfandhaus" , "American Pickers" oder "Storage Wars" Vertreter dieser Brot-und-Spiele-Kategorie verkauft. Diese Formate arbeiten ein Rezept ab, ein Rezept welches immer wieder funktioniert weil es sich bewährt hat. In allen Formaten begegnen uns folgende Typen: der alte erfahrene Haudegen, der aktuelle Chef und der unbedarfte Youngster der noch dazulernen muß. Manchmal wird noch ein totaler Trottel dazu kombiniert.Dieses Rezept führt zu eine...

Lammert, Opfer und Gejagter oder Täter und Beklagter?

Sogar der Zeitung "Die Welt" waren die Plagiatsvorwürfe gegen Norbert Lammert , sie bemerken , ich habe vorsorglich den den Doktortitel von Norbert Lammert weggelassen, einen Artikel wert. Warum ist dieser Artikel eigentlich entstanden? Ganz einfach, weil ein Blogger, der sich "Robert Schmidt" nennt die im Internet veröffentlichte Arbeit nach Fehlern durchforstete. Dies tat er lt. den Aussagen vom Politologen Wolfgang Jäger jedoch recht mangelhaft. Aber kommen wir doch mal davon weg wie der Blogger die Sache aufgezogen hat, sonder fragen wir uns mutig nach dem "Warum?" .Für "warum?" kann es genau 2 Gründe geben: Geltungsbedürfnis oder Wahlkampf. Ritt er auf der Welle des Geltungsbedürfnisses, so sah er sich als großer Jäger der Ungerechtigkeit. Er wollte den Ring der Ungerechtigkeit ins Mordor der Wahrheit werfen, wahrscheinlich sah er dabei am PC auch aus wie eine Mischung aus Gollum und Inspektor Columbo, häßlich und mit Hängelid. Außerde...

Der Chef , das unbekannte Wesen

Viele von uns, zumindest die, die nicht selbstständig sind, haben einen Chef. Einen Vorgesetzten der weisungsbefugt ist. Ein Mensch der beruflich über uns bestimmt und oft nicht weiß, dass er mit seinen Anweisungen und Handlungen über uns gebietet und uns auch noch unser Privatleben beeinflußt. Jeder der das jetzt für sich ausschließt, der sollte mal überlegen ob er nicht schonmal mit schlechter Laune zuhause saß , weil der Chef mal wieder etwas falsches gesagt hat. Doch selten ist der Vorgesetzte den man sehen kann ja der wahre Chef. Meist ist dieser Mensch nur eine Zwischenposition, der weder produktiv etwas leistet, noch wirklich das Sagen hat. Er muß seinen Mitarbeitern gegenüber aber Führungskraft spielen, er muß zeigen dass seine Anweisungen Gewicht haben, und das auch bei den unsinnigsten Anweisungen aus dem Oberhaus. Wie in jeder Gruppe gibt es da gewisse Typen, die wir nun etwas näher betrachten wollen: 1. Der Lustige Diese Spezies verbindet Hoffnung und Gefahr in sich...

Neue Rubrik: Filmklassiker "Nur 48 Stunden"

Eines meiner größten Interessen ist der Film.  Der gute Film, der wertvolle Film. Davon gibt es wahrlich nicht viele, aber viele heillos unterbewertete Filme und Serien. Einer dieser unterbewerteten Vertreter des Genres "Klassiker" ist der ab 18 Jahren freigegebene Krimi " Nur 48 Stunden ". Hauptprotagonisten sind Jack Cates (Nick Nolte) und Reggie Hammond (Eddie Murphy). Nolte verkörpert den harten skrupellosen Bullen der 80er, rau, ungeschliffen und direkt. Eddie Murphy  spielt den quietschigen Knasti, der von Cates für 48 Stunden aus dem Gefängnis befreit wird um ihn bei der Jagd nach dem Kriminellen Ganz zu unterstützen. Auch wenn dem Film die heute übliche Geschwindigkeit fehlt,  so ist es trotzdem ein gelungener 80er-Klassiker. Man erspürt Murphys Potential als Darsteller und seine Liebe zu ungewöhnlichen Rollen, die seine Vita schmücken. Schade dass Nick Nolte derzeit eine Sinnkrise durchmacht,  er wär...

Der Twizy und andere microcars - gefangen in der Regelhalbwelt der StVO

Das sich Menschen fortbewegen gehört zu ihrer ureigensten Natur, zu ihrem Wesen, auch zu ihrem Gefühl von Mobilität und Sein. Der Mensch der sich bewegt, vielmehr die Freiheit hat sich fortzubewegen, hat die individuelle Freiheit sich auszusuchen wann er sich wohin bewegt.Und wahre "Bewegung" erfolgt standesgemäß motorisiert. Von Zeit zu Zeit fällt den Menschen auf, dass der wachsende Individualverkehr auch mehr Platz benötigt. Da Raum ja begrenzt ist, geht es nun darum den vorhandenen Raum möglichst maximal auszunutzen. Wenn die Straße nicht mehr wird, muß eben das Auto "weniger" werden. Das realisierte man in vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit Ausführungen von "microcars". Bekannte in dieser Spezies sind sicher Smart, microcar, nano, tata oder ganz neu der "twizy" von Renault.Wenn sie eine Suchmaschine ihrer Wahl bemühen, werden Sie feststellen, dass das Konzept des Kleinautos wahrlich kein neues Konzept ist. Alle diese Kleinstautos ...