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Umweltschutz mit Mehrfachnutzen oder das e-Bike als urbane Bewegungslösung

Ich kann mich noch an Zeiten vor der Maueröffnung erinnern, da wurden Erdgas-Anlagen in Kraftfahrzeugen vom Senat gefördert. Gut, man mußte einen Teil dazugeben, aber es war eigentlich so ähnlich wie bei der Abwrackprämie. Das Ziel war durch Subvention mehr Umweltschutz zu erzeugen. Dieses Modell könnte heute wieder funktionieren, und zwar nicht mit Autos, sondern mit der e-Mobilität. Die e-Autos werden noch länger brauchen, bis sie sich flächendeckend durchsetzen, aber bei den e-Bikes ließe sich diese Durchsetzung wesentlich schneller erreichen. Ich könnte mir ein Modell wie bei Firmenwagen durchaus vorstellen, d.h. dass man den Wert von 1% pro Monat auf den Lohn aufgeschlagen bekommt und diesen als geldwerten Vorteil versteuert. Zweite Variante ist die Nettoentrichtung des 1%-Wertes. Die dritte Variante ist der Abzug vom 1%Wert vom Bruttolohn, was für den Arbeitnehmer den Vorteil der Steuerentlastung für diesen Betrag hätte. Zugegeben, diese Form der Entlastung ist allenfalls mar...

Berlin und die Weiterverwendung des ICC

In Charlottenburg steht dieser raumschiffartige Bau, das Internationale Congress Centrum. Im ICC fanden bisher Großveranstaltungen, Personalversammlungen, Tagungen und Konzerte statt. Doch damit ist jetzt Schluß. Das ICC, unweit der Messe Berlin, ist ein kolossaler Leerstand und wird es erstmal auch bleiben. Und weil das ja nicht so bleiben darf, kam mir ne prima Idee: "Das Hobbywerk" Ich nehme hier bewußt eine Anlehnung an das Meilenwerk in Angriff. Das Meilenwerk verbindet Garage und Museum. Autos stehen in Glaskästen und können von Besuchern besichtigt werden. Eine prima Idee wie ich finde, denn warum sollten die Schätze der Automobilhersteller nicht während der Lagerung besichtigt werden? Sowas könnte ich mir im ICC prima im Bereich "Hobbys" aller Art vorstellen. Die unzähligen Besprechungsräume in verschiedensten Größen werden mit großflächigen Fenstern ausgestattet und günstig an Vereine und Hobbytreibende vermietet. Diese dürfen die Räume nutzen, aber...

Aufstand gern, aber nur wenn es der Chef nicht merkt!

Auf jeder Arbeitsstelle gibt es manchmal Differenzen. Das ist normal, und auch weitestgehend gut so. Aber diese Differenzen sind oft nur schwer sinnvoll auszutragen. Warum kann das nicht sinnvoll ausgetragen werden? Na, weil es vielfältige Abhängigkeiten in Firmen gibt.  In meinem persönlich erlebten Fall ging es um die Verhandlung der Zielvereinbarungen für das nächste Geschäftsjahr. Wie so oft waren die Wünsche des Unternehmens utopisch und kaum erfüllbar. Und immer wenn sich einer etwas wünscht und der andere Teil dies nicht erfüllen kann, kommt es zu Unstimmigkeiten.  Wie gesagt, wir bekamen die Zielvorgaben und prompt war der Aufstand groß. Auf den Fluren bildeten sich Diskussionsrunden und die Sätze enthielten Fragmente wie "..dem Chef müsste man.." , oder "...das dürfen wir uns nicht gefallen lassen...". Vielfach wurde auch ein Gedankenkonstrukt entwickelt, bei dem die Belegschaft, quasi wie eine Armee, gemeinsam gegen den bösen Feind (den Vorgesetzten...

Die Gang-Quatscher

Weihnachtszeit-Anquatschzeit..... Da läuft man völlig unbescholten in ein Einkaufscenter und sieht sich um, auf der Suche nach Geschenken für die Festtage, schon wird man angesprochen. "Wollen Sie kostenlos Sky ausprobieren? Darf ich Sie von der Leistungsfähigkeit unserer Produkte überzeugen?"  Diese modernen Wegelagerer lauern einem überall auf um die Haare zu verschönern, den besten Duft zu verkaufen oder um mir ganz allgemein ein "ganz spezielles" aber total "auf mich zugeschnittenes" zu verkaufen. Wie machen diese Topverkäufer denn das? Woher wissen die was auf mich zugeschnitten ist? Ohne mich zu kennen? Es wäre ja glatt lustig, würden diese Angebote nicht so anbiedernde Kommunikationsformen mit sich bringen. Der Verkäufer versteht mich immer total und ist komischerweise immer auch "total bei mir", was er nicht müde wird zu erwähnen.  Eilig hetzte ich letztens von der Arbeit in einen Shopping-Tempel um ein Angebotsartikel bei denen zu erwerb...

Schlagerparty mal mitgemacht

Als einer der den Schlage so wenig liebt wie man ihn nur lieben kann, wurde ich von Bekannten auf eine Schlagerparty eines Berliner Radiosenders verschleppt. Dort waren wir auf der Gästeliste, was uns kostenfreie Karten bescherte. Der Anfangsteil war noch ziemlich leicht, also Garderobe und Jacken abgeben kann ich. Von drinnen konnte ich schon die Musik hören die mich den ganzen Abend begleiten wird. Wenn es eine Musikrichtung gibt, die mich so gar nicht bewegt, dann ist es der Schlager im Allgemeinen, und der Deutsche Schlager im Besonderen. Platt attitüdierte Texte mit eingängigen Rhythmen erfreuen eben nicht des Rockers Herz. Aber es hieß eben "Augen zu und durch", also jedenfalls war dass das von mit festgesetzte Motto des Abends. Rein in den hallenartigen Saal und erstmal umgesehen. Erste Erkenntnis: ich passe hier nicht rein. Aber die Beobachtungen die man hier machen kann, sind mehr als interessant. Es hat auch manchmal was von einer Clubatmosphäre, viele scheinen ...

Die böse böse Dashcam

Wer jetzt nicht ad hoc weiß was eine dashcam ist, es handelt sich hierbei um eine Überwachungskamera für ihr KfZ. Meist wird diese, ähnlich wie ein Navi, per Saugnapfhalterung an der Frontscheibe befestigt. Viele Autofahrer wollen so im Falle eines Unfalles Beweise sichern um zur Klärung der Unfallursache beizutragen. Das würde auch prima funktionieren, hätten nicht diverse russische Autofahrer mit Hilfe ihrer Dashcam-Aufnahmen gutes Geld verdient. Da wurde schon mal ein Meteoriten-Absturz mit dieser Kamera festgehalten, dessen Aufnahmen dann um die Welt gingen, aber eben auch strittige Aufnahmen mit makabren Inhalten wurden über die einschlägigen Video-Portale zur Schau gestellt. Und so ist vielleicht auch die Vermarktungsmöglichkeit eines solchen Videos ein Motiv zur Anschaffung eines solchen Aufzeichnungsmittels, aber eben nicht immer. Datenschützer arbeiten aber eben gern mit generellen Verdächtigungen. Alles könnte so schön sein im Lande der Datenschutz-Weltmeister, die sich i...

Robin Williams - ein Nachruf

Robin Williams ist tot. Am elften Tage im August 2014 wurde ein Künstlerleben beendet. Ein Leben das eine lange Filmografie hervorgebracht hat. Viele Filme mit Tiefe und Kritik bereicherten die Leinwände dieser Welt. Doch das ist nun vorbei. Viele verehrten Robin Williams, huldigten ihn quasi. Ich hingegen hatte immer ein geteiltes Gefühl zu ihm. Oft waren mir seine Filme zu moralisch, zu schön, zu perfekt. So toll konnte auch die Welt in seinem Kopf nicht sein. Lange hielt er eine Fassade aufrecht. Ich kann mich noch erinnern wie begeistert ein Freund mir erzählte das in seinen Filmen ja die Darstellung von rauchenden und trinkenden Menschen nicht erlaubt sei. Robin wollte eine saubere, ja geradezu reine Filmwelt schaffen. Was im Film gelang, das verwehrte ihm sein eigenes Leben. Er selbst hatte lange Probleme mit Alkohol und Kokain. Die letzten Jahre soll er damit verbracht haben seine Alkoholsucht in den Griff zu bekommen. War dieses Projekt gescheitert? Hatte er einen Kampf ver...