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Als "DIE GRÜNEN" Hof hielten

Hochherrschaftlich bunt und vor allen Dingen "grün" halten die Grünen im Berliner Velodrom Hof. Sie inszenieren sich, sich bewerben sich und nicht zuletzt: sie beziehen eindeutige Position in Sachen Koalition. Man geht den "Grün-Rot oder tot"-Weg, man feuert aus allen Rohren auf das teflonbeschichtete Meinungs-Flaggschiff Merkel. Merkel will uns anscheinend Angst machen, denn sie will wohl erreichen , dass wir eines Tages die 16 Jahre des Einheitskanzlers Kohl als "kurze" CDU-Regentschaft sehen. Doch das merkeleske Regierungskonglomerat ist nur so stark wie sein schwächstes Glied, in diesem Fall die FDP. In der FDP gibt es medial nur alte Männer die jungen Frauen komische Angebote machen und schwer verkäufliche Parteivorsitzende, die sich nicht mal Unternehmer als Meinungsvertretungs-Strohpuppen wünschen. Und hier sehen die GRÜNEN ihr Heil im gnadenlosen Argumentationsbeschuß aus allen Rohren. Mit entgleisender Stimme steht Fr. Roth auf dem Podium und ...

Auch Kunst muß Toleranz lernen, manchmal....

Kunst, dieses wunderbar streitbare Gut , das wir selten zu schützen bereit sind. Obwohl es bei uns unter einem gesetzlichen Schutz (GG Artikel 5 , Abs.3) steht ist es eins der umstrittenen Güter in Deutschland.Heute morgen fuhr ich in meinem Lieblingsrecherche-Instrument, der Berliner U-Bahn, zur Arbeit und hörte neben mir ein Gespräch:"..na dat soll jetzt Kunst sein, oder wie?", gefolgt von "..und dafür werden bestimmt Steuersubventionen verbraten!". Die besorgten Dialogführer waren Frauen die die 50-Jahresgrenze leicht überschritten haben, und der Stein des Anstosses war ein Artikel in der BZ vom 15.Spril.2013 bei dem das Theaterstück Romeo und Julia das Thema ist. Weder Theater noch benanntes Stück hätten wahrscheinlich eine Diskussion ausgelöst, dass das Fot aber einen entblößten Hintern zeigt, welcher auch noch von einem anderen Darsteller festgehalten wird, das war zu viel. Aber der menschlich angeborene Voyeurismus...

Ich bin kein Blumenmann oder warum mich Blumen mal können...

Mit ängstlichem Blick erahne ich ihn, den Frühling. Mit großen Schritten kommt dieses Ereignis in den Kalender und in diesem Jahr auch verspätet auf die Wetterkarte. Frühling, diese Jahreszeit die dem Normalbürger vermittelt er müsse amouröse Gefühle entwickeln. Gefühle nach Kalender, nicht nach Stimmung, naja wer´s braucht, bitte. Aber die schlimmste Gruppe sind die Gärtner, die im heimischen Garten oder auf dem wohnungsangeschlossenen Balkon ihre Gewächse pflegen als würden sie Gold abernten können. Da wird die Pflanze gehegt und gepflegt und gedüngt und beschnitten dass man blaß wird. Besonders erfreut des floraphilen Hobbydüngerverpester wenn er seiner Lieblingspflanze Wasser zuführt und diese sich mit extatischem Aufblühen revanchiert. Diese kleine Wasser-Prostituierte! Aber mich betrifft das alles nicht, ich kann mit Blumen nicht umgehen, ich kann sie allerhöchstens vertrocknen lassen oder zu Tode gießen. Mir gehen sie schwer auf den Geist, diese Blumenkasten-Diven die man b...

Und täglich grüßt die Sozialstudie, von einem der den Arbeitsweg jeden Tag neu genießt

Ich erlebe jeden Tag ein Abenteuer, meinen Arbeitsweg. Ich erlebe die sicher eher seltene Konstruktion alle Berliner ÖPNV-Verkehrsmittel nutzen zu dürfen. Bus, U-Bahn, S-Bahn und Tram. Und jedes hat einen Charme, das weiß ich nun schon so langsam. Mein Arbeitsweg beginnt gegen 5 Uhr morgens, also zu einer derart unchristlichen Zeit, das es jedem der es erzählt bekommt schon von der Schilderung graut. Da es mich genauso graut wird mein gesamter Weg von Musik und meinem zusammengestellten Soundtrack untermalt. Da ich durch diese Abtrennung keine Gespräche höre, bin ich darauf angewiesen die Verhaltensweisen der Menschen zu studieren. Im Bus geht es schon los, denn eine optimale Zeit zur Arbeit erreiche ich nur, wenn alle Verkehrsmittel ihrem Plan entsprechend ankommen. Das geht schon morgens beim ersten Bus schief. Auch wenn sich mir nicht erschließt wie man um 5 Uhr morgens, bei geringstem Verkehrsaufkommen, Verspätungen erzeugen kann, der Bus schafft es regelmäßig. Das sorgt dafür ...

Shitstorm? Candystorm? Meinung 2.0 !

Das Netz ist ein Meinungsträger. Aber wie repräsentativ ist so eine Meinung? Kann man Umfrageergebnisse irgendwie ernsthaft auf irgendwas hochrechnen? Aber das Netz ist direkt und ungerecht, denn kaum hat man mal etwas lauter ausgeatmet, schon prasselt ein "Shitstorm" auf einen hernieder. Und die Gegenseite ist dann mit Kommentaren nicht zimperlich. In großen Netzwerken wird über einen hergezogen und auch jeder noch so abgegriffene weise Spruch oder Sprichwort muß nun zur Umdichtung herhalten. Und letztendlich hat man immer eine Gegenseite, denn nie teilen 100% die eigene Meinung. Und alle die nicht teilen "shitstormen" nun um die Wette, immer im Blick das ein besonders lustiger Beitrag zum Shitstorm einen zur 15-Minuten-Legende (der durchschnittlichen Haltbarkeit eines Tweets) macht. Schon Andy Warhol sprach davon das jeder Mensch 15 Minuten persönlichen Ruhm erlebt. Und die Spielwiese Internet gibt einem die theoretische Möglichkeit auf Millionen von Lesern. G...

Verwirrt und gegen rechts, die Ideologie-Inflation

Mit dem was ich nicht weiß kann man sicher Lexika-Bände füllen. Aber was ich ganz genau weiß, alles was rechts ist , ist böse. Und da ich verwirrt bin, was ich darf und was nicht, expandiert mein "das-darf-ich-nicht"-Gedanke stetig. Also forsche ich ständig was schlecht sein könnte. Wenn mich jemand fragt mit welcher Hand ich schreibe würde ich nie mit "Rechtshänder" antworten, ich schreibe stets aus der Mitte meines Körpers. Auch das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen mißachte ich stetig um keinem eine Angriffsfläche zu bieten.  Wenn mein Navi dann zu mir sagt ich solle mich rechts halten oder gar rechts abbiegen, reagiere ich dagegen indem ich statt rechts abzubiegen einfach 3mal links abbiege. Drei mal links ist eben einmal rechts. Ein Rechtsempfinden leiste ich mir nur sehr selten, die Position "Rechts Außen" im Fußball wurde zum Glück durch moderne Spielsysteme obsolet. Nur in Altherrenmannschaften ist diese Position noch vorhanden. Aber alten Herren...

The Hoff und "die Sache" East-Side-Gallery

Kleine Ursache große Wirkung, ein Mauerdurchbruch.Die Mauer an der Spree wurde nicht zum ersten Mal durchbrochen, auch die Größe des Durchbruchs war nicht exorbitant. Als die Mauer für eine Strandbar durchlöchert wurde protestierte niemand, auch nicht gegen den Durchbruch für den Yaam-Club oder den Oststrand gab es irgendwelche Aktionen. Aber wenn Luxusimmobilien, also solche die Herr Hasselhoff gerne bewohnt, errichtet werden sollen kocht die linke Seele auf Siedepunkt. Hier kann "das Volk" sein Votum gegen "die da oben" wunderbar per Protest kundtun. Menschenmassen tun sich zusammen, solche Mengen sieht man sonst nur bei Media-Markt-Eröffnungen, die sich augenscheinlich versammeln um den neu eröffneten Laden niedertrampeln. Ich bin ja grundsätzlich gegen Gewaltbebauungen von Arealen aus Gründen des Profits, aber hier macht sich die Aktivistenszene schlichtweg lächerlich. Das Bündnis "East-Side-Gallery retten!" kämpft und kämpft um jeden Meter bemalter...